Mittwoch, 14. Juni 2017

Dit un Dat: Dopamin - Ein Online Buchprojekt

Ihr wundert euch bestimmt, warum es bei Lora liest in letzter Zeit so still geworden ist. Ich antworte kaum noch auf eure Kommentare und schaue erst recht nicht bei euch vorbei.

Es hat nichts damit zu tun, dass  ich an einer eine Lese- oder und Bloggerflaute leide. Im Gegenteil, mir fallen 100.000 Sachen ein, die ich gerne mit euch teilen würde! Ich stecke nur (sehr spontan und eher zufällig) über beide Ohren in einem spannenden Buchprojekt.

Ich habe vor ein paar Wochen begonnen mit einem Freund zusammen das "Online-Buch" Dopamin aufzubauen. Es geht darin um die chronische Erkrankung Morbus Parkinson und wer auch immer etwas zu dem Thema zu sagen hat, darf dazu beitragen. Es ist also ein lebendes und ein wachsendes Buch. Obwohl es gerade erst vor zwei Wochen online ging, können Christoph, mein Mitherausgeber, und ich uns kaum vor Beiträgen retten. Es ist einfach der Wahnsinn, wie dieses Projekt von der Parkinson Community akzeptiert und genutzt wird und wieviele interessierte Menschen auch darin lesen.

Wir sind inzwischen mit dem Buch in den sozialen Medien unterwegs, betreuen einen Autorentreff und haben angefangen, die Beiträge auch als Podcast anzubieten. Mir schwirrt ganz ehrlich gerade ein bisschen der Kopf, aber es ist auch schön zu sehen, wieviel Spaß die Leute daran haben, sich mitzuteilen. Was mir auch ganz besonders wichtig ist: Ich hoffe, dass die Öffentlichkeit verstehen lernt, was es genau mit dem Parkinson auf sich hat. Das wissen außer den Betroffenen, ihren Angehörigen und ein paar Ärzte, herzlich wenige Leute. Und das ist sehr schade.

Ja, soweit mein kleines Lebenszeichen zwischendurch. Wenn sich alles beruhigt hat, widme ich mich auch wieder Lora liest.  In der Zwischenzeit könnt ihr gerne einen Blick in Dopamin - Das Buch werfen. Es gibt dort immer neues zu entdecken.


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Kommentare

  1. Wow, das ist eine tolle Sache!
    Ich wünsche euch ganz viel Erfolg damit. Ich finde, dass jede Krankheit, die in der Gesellschaft unsichtbar ist oder gar stigmatisiert wird, so eine Chance verdient hat.

    Liebe Grüße
    Sas

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Ich freue mich sehr über Kommentare von euch!

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